Unsere Seminare umfassen folgende Themenbereiche:
- Einfache Methoden zur Leistungssteigerung
- Optimierungstechniken für den strukturellen Bereich
- Optimierungsansätze für den biochemischen Bereich
- Optimierung sportspezifischer
Teilleistungen
Unsere Beratung umfasst folgende
Themenbereiche:
Teilbereiche der Sportkinesiologie entwickelten sich auf der
Basis des Touch for Health
(TM), nutzen jedoch auch
Techniken aus Three In One Concepts
(TM) sowie einer weiteren kinesiologischen
Richtung, der Methode Brain
Gym (TM).
Anwendungsgrundlagen sind sportwissenschaftliche Erkenntnisse
aus der Trainingslehre und methodik; Sportkinesiologie
arbeitet interdisziplinär und ist nicht auf spezifische Sportarten
beschränkt.
Viele Athleten verwenden
weltweit erfolgreich dieses System. Sie haben entdeckt, dass
im strukturellen Bereich die Ausdauer verstärkt, Muskelprobleme eliminiert,
Erholungsphasen verkürzt und das Verletzungsrisiko
herabgesetzt wurde.
Insbesondere bei hoher Leistungsdichte im professionell betriebenen
Leistungssport entscheiden mehr und mehr mentale Aspekte über Sieg oder
Niederlage. Gerade
dieser Ansatz ist mit kinesiologischen Techniken gut zu leisten. Zudem ist in der Praxis
oftmals ein Mißverhältnis in den relevanten Teilbereichen zu ungunsten des mentalen Bereiches erkennbar.
Im Kontext mit der Persönlichkeitsbildung von Athleten, die oftmals auf der Strecke bleibt, besteht im Erwerb sog. "Life skills" ein dringender Bedarf, der hier durch Coaching-Methoden aus dem kinesiologisch-konzeptionellen Bereich abgedeckt wird. Die Entwicklung zu eigenverantwortlichen Führungspersönlichkeiten soll auf dieser Schiene gefördert werden.
Sportkinesiologie begleitet Athleten seit etlichen Jahren; einige waren in internationalen Wettkämpfen sehr erfolgreich.
Doch Sportkinesiologie steht nicht nur dem Hochleistungssportler zur Verfügung; vielmehr kann jeder Sportinteressierte und jeder Sportverein davon profitieren.
Wenn wir gesund und fit sind, haben wir nicht nur das größte Potential, unsere Ziele zu erreichen, wir haben auch die Kapazität, die Freude und Zufriedenheit, unsere Erfolge zu genießen.
Sportkinesiologie:
- Beratung für Einzelpersonen
- Vorbereitung eines sportlichen Zieles
- Prävention
- Rehabilitation
- Steigerung der Leistung
- Bekämpfung schädlichen Wettkampfstresses
- Identifizierung von Blockadeprogrammen
- Persönlichkeitsbildung
(Bsp. der ewige Zweite, Trainingsweltmeister usw; 98 % der Siege finden im Kopf statt. Insbesondere bei enger Leistungsdichte wie im Profibereich, besitzen die besten 5 % gleiche körperliche Voraussetzungen; hier entscheidet ausschließlich der mentale Bereich über Sieg und Niederlage)
Unsere Kinesiologen wurden bei Prof. Brigitte Haberda ausgebildet. Prof. Brigitte Haberda aus Wien ist eine der führenden Sportkinesiologen im europäischen Raum. Sie lehrt aus ihrem reichhaltigen Fundus der Betreuung von Weltklasseathletinnen im Profi-Tennis der Damen, wo sie jahrelang Athletinnen betreute.
Brigitte Haberda: "Advantage: Temkin Tennis mit Kinesiologie", VAK-Verlag, Freiburg.
Sportkinesiologie(Artikel für den VFAK München)
Schon wieder ein neuer Zweig in dem mittlerweile schier unüberschaubar weiten Feld der Kinesiologie? Die Frage ist mit ja zu beantworten. Vergleichbar mit der Musikkinesiologie oder der Tierkinesiologie stellt sie eine Ansammlung verschiedenster Techniken dar, mit deren Hilfe gezielt an einer speziellen Thematik gearbeitet wird und die jedem Kinesiologen ermöglicht, sich nach Wissen und Ausbildungsstand einzubringen.
Das IAK Freiburg bot in den letzten Jahren eine entsprechende Kursreihe mit den Titeln
"Kinesiologie im Sport"
sowie
"Mit Kinesiologie zu sportlicher Höchstleistung"
an.
Dozentin ist Frau Prof. Brigitte HABERDA, bekannt durch ihre Veröffentlichung u.a. des Buches "Temkin" (=Tennis mit Kinesiologie, VAK-Verlag). Brigitte kommt aus dem Bereich der pädagogischen Hochschule Wien und besitzt bereits jahrelange Erfahrung im internationalen Damentennis-Profizirkus. Sie hat sich mit vielen Bereichen der Kinesiologie befasst und diese in ihre Arbeit integriert.
Alle Sportarten stießen in den letzten Jahren durch Weiterentwicklung von Technik und Methodik in Grenzbereiche vor. Hier bietet die Kinesiologie die Möglichkeit, Ressourcen in anderen Bereichen zu erschließen. Brigitte unterteilt diese Bereiche in strukturelle (körperliche), biochemische (insbes. Ernährung/Nahrungsergänzung) und mentale Reserven. Hier gilt es, entsprechend brachliegende Bereiche mit der Anwendung kinesiologischer Techniken zu erschließen und so optimale Voraussetzungen für das Ausüben einer Sportart zu schaffen.
In erster Linie werden koordinative Bereiche sowie der vielschichtige visuelle Bereich mittels "Noticing" und Muskeltest untersucht und durch Brain-Gym-Übungen/Programme sowie Bewegungsübungen, Balancen oder Lateralitätsbahnungen aktiviert bzw. verändert. Immer findet hierbei eine auffallende Verbesserung eines bis dato limitierten Bereiches statt, der durch Kompensationsmuster gekennzeichnet ist und damit immer unter seinem eigentlichen Potential blieb.
Aber auch im Bereich des Breiten- und Jugendsports benötigen manche Menschen einen großen Anteil ihrer Körperenergie, um sich koordiniert oder überhaupt in Bewegung zu setzen. Bei gleichzeitiger Bewegung der Gliedmaßen beider Körperseiten im Zusammenhang mit einer oder gar mehreren Bewegungsaufgaben müssen beide Gerhinrn-Hemisphären zusammenarbeiten.
Je nachdem, wie gut die Zusammenarbeit über das Corpus callosum installiert ist, erfolgt die Bewegung mehr oder weniger gut koordiniert.
Wichtig erscheint auch, mit dem Sportler kurz- und langfristige Zielformulierungen zu erarbeiten, die auf P.A.C.E. überprüft werden.
Einen weiteren Verbesserungsansatz im Sport bietet ein angemessenes Energieniveau bzw. wie viel davon das Individuum zur Verfügung hat. Oftmals binden Blockaden im strukturellen, biochemischen oder mentalen Bereich hohe Prozentsätze an Energie. Nicht ausgeheilte Verletzungen, unausgewogene Ernährung oder entsprechende Einstellungen wie "Das kann ich sowieso nie" können hier eine Ursache darstellen.
Der Bereich der Überzeugungen sowie "Gedankenhygiene" sind oftmals wenig oder gänzlich unbekannt, obwohl sich eine ganze Reihe von "Erfolgs"-Literatur damit auseinandersetzt. "Energy goes where attention flows" und die Art und Weise sich mit Misserfolg mental auseinanderzusetzen, insbesondere während eines Wettkampfes, darf nicht unterschätzt werden. Oft ist sich der/die Athlet/In dieser Macht des Unterbewussten, das in Bildern denkt und diese zu verwirklichen sucht, nicht im klaren. Die unglaublichsten Selbstbeschimpfungen, auch im professionellen Bereich, sind hier zu hören. Dabei hegen sie im stillen die Erwartung, dass sich ihr Spiel verbessert. Diese Einstellungen umzustellen, bedarf eines ständigen Trainings und zwar eines intensiven, denn "was wir werden, bestimmen unsere Gedanken und Vorstellungen in der Gegenwart", sagt Maggie La Tourelle so treffend.
Blickfeld-Entstressungen im visuellen Bereich stellen einen zusätzlichen wichtigen Aspekt in der Sportkinesiologie dar. Viele Fehlleistungen im Sport haben ihre Ursachen in entsprechenden Defiziten. Einen gleichermaßen wichtigen Bereich stellt das bi-okulare Sehen, das Sehen mit beiden Augen, dar. Es ist die Voraussetzung für die Tiefenschärfe, die uns ein richtiges Abschätzen von Entfernungen ermöglicht. In schnellen Ballsportarten haben die Spieler nur Bruchteile von Sekunden Zeit, um richtig zu reagieren (Bsp. Tennis; Aufschlag: 0,4 Sek.).
Die Berücksichtigung von Erfahrungswerten sowie individueller Trainings- und Wettkampfpläne in diesem Bereich ist unabdingbar, da ein Sportler nach der Umstellung seines Bewegungsmusters und der Aufgabe seiner Kompensationsbewegungen oder einer Neubahnung zunächst mit einem akuten Leistungsrückgang rechnen muss, bis der Körper/das Gehirn diesen Lernschritt vollzogen hat und wieder an das alte Leistungsniveau anschließen kann, um dann darüber hinauszuwachsen.
Innerhalb von Wettkampfphasen empfiehlt es sich daher, solche Korrekturen nicht durchzuführen, da der Sportler diese zu diesem Zeitpunkt eher als contraproduktiv ansehen würde.
Beobachtung (Noticing) ist, wie gesagt, ein zentraler Punkt in der Sportkinesiologie; deshalb ist es unentbehrlich, von der entsprechend ausgeübten Sportart selbst etwas zu verstehen. Ist dies nicht der Fall, ist die Zusammenarbeit mit einem Trainer unerlässlich.
Alle Teilnehmer des Seminars bei Brigitte HABERDA übten selbst mehr oder weniger aktiv eine Sportart aus. Es war sehr verblüffend, die erzielten Verbesserungen an sich selbst beobachten zu können. Das Seminar wurde unter anderem von zwei Mädchen aus der Schweiz besucht, die aktiv für die Qualifikation zur Europameisterschaft im Siebenkampf trainierten. Diese beiden waren sicherlich überdurchschnittlich koordiniert; jedoch konnte man interessanterweise auch dort Reserven im visuellen Bereich feststellen.
Sollten Sie, liebe( r ) Leser(in) Interesse an der Sportkinesiologie gefunden haben, so bitte ich Sie, mir dies mitzuteilen, da zu dieser Thematik entsprechende Ausbildungsseminare auch 2011 wieder stattfinden werden (Inhalte und Seminardaten unter der Rubrik: "Seminare/Kurse" auf diesen Websites).
Sollten Sie sich weitergehend informieren wollen, senden Sie eine e-mail an die Adresse info (at) sportkinesiologie.de (Verfasser).